Gute Resonanz bei Hessischen Altersklassenmeisterschafte

Foto (v.l.): HTV-Seniorenreferent Frank Issel, 1. + 2. Herren 60 Klaus Schulze + Günther Kießling und Turnierleiter Peter Zimmermann
Foto (v.l.): HTV-Seniorenreferent Frank Issel, 1. + 2. Herren 60 Klaus Schulze + Günther Kießling und Turnierleiter Peter Zimmermann

26.03.2014 - Nach vielen verletzungsbedingten Absagen im vergangenen Jahr entschieden sich der Sportwart des HTV, Peter Becker und der Referent für Altersklassen, Frank Issel, die Hessischen Meisterschaften der Altersklassen in diesem Jahr über zwei Wochenenden auszutragen. So hatte jeder Teilnehmer nur maximal ein Spiel am Tag, was auch aufgrund des etwas härteren Bodens im HTV-Leistungszentrum für viele eine Erleichterung darstellte. Lediglich in wenigen Altersklassen musste das Viertel- und Halbfinale aus organisatorischen Gründen an einem Tag gespielt werden.

 

Die Resonanz war – mit Ausnahme der Damenkonkurrenzen 40, 50 und 60, sehr gut. In den Herren-Altersklassen 40, 50 und 60 kam es sogar zu Wartelisten und am Ende konnten leider etliche gemeldete Spieler aufgrund der eingeschränkten Platzkapazitäten mit 4 Hallenplätzen nicht zugelassen werden.

 

Bei der Damen 30-Konkurrenz kam es immerhin zu einem gut besetzten 16er Feld. Hier setzten sich - mit Ausnahme der ungesetzten Bianca Löhr vom TC TW Neu-Isenburg - alle Favoriten bis ins Halbfinale durch. Die topgesetzte Eva Müller vom TC RW Fulda gab sogar bis dorthin kein Spiel ab. Letztendlich konnte sich Eva Müller ungefährdet den Titel mit 6:1 und 6:1 gegen die Überraschungsfinalistin Bianca Löhr sichern. Löhr hatte im Halbfinale die an Position 2 gesetzt Ute Jost-Klemm vom TC Meerholz klar in zwei Sätzen ausgeschaltet.

 

Die Konkurrenz der Herren 30 war in diesem Jahr in der Breite nicht ganz so stark besetzt wie in den letzten Jahren. Das liegt sicher auch am Fernbleiben etlicher starker Spieler aus dem Norden Hessens. Das Sign-In sowie der Modus über zwei Wochenenden schreckte leider viele Spieler davon ab die lange Fahrt auf sich zu nehmen. Trotzdem kam es zu vielen hochklassigen Spielen. Am Ende kam es zum vereinsinternen Duell der Mannschaftskollegen Tobias Kasprak und Jacques Theron (beide Eintracht Frankfurt). Hier setzte sich nach hart umkämpften ersten Satz der Vorjahressieger Theron mit 7:5 und 6:1 durch und sicherte sich den zweiten Hessenmeistertitel nach 2013.

 

In der Altersklasse der Herren 40 gab es, man muss schon fast sagen traditionell, ein starkes Teilnehmerfeld. Die beiden alten Bekannten Ludek Vildman (TK Langen) und Sven Voigt (TV Buchschlag) führten das Feld an. Beide Akteure spielten sich auch bis ins Finale durch. Auf dem Weg dorthin gewann Voigt sein Halbfinale gegen Matthias Hirt (Eintracht Frankfurt) mit 6:4 und 6:4. Marjan Stamm, Halbfinalgegner von Ludek Vidman musste hingegen beim Stand von 2:6 und 0:1 verletzt aufgeben. So standen sich die beiden topgesetzten Spieler im Finale gegenüber. Es wurde auch das erwartet enge Spiel in dem sich Sven Voigt nach starker Leistung mit 3:6, 6:2 und 6:4 durchsetzte und somit den Titel sichern konnte.

 

Die meisten Meldungen hatte ganz klar die Konkurrenz Herren 50 zu verzeichnen. Sage und schreibe 24 Spieler standen am Ende auf der Warteliste und hofften auf ein Nachrücken in das 24er Feld.  Doch nicht nur die Quantität des Feldes, auch die Qualität hatte es in sich. Allerdings kam es gleich in Runde 1 zu einer Überraschung. Der an Position 1 gesetzte Jens Bleil vom TC BW Bad Camberg zog nach klar gewonnenem ersten Satz gegen Torsten Diergardt vom TC SW Frankfurt den Kürzeren. Die anderen Favoriten, Markus Göring (TC SW Frankfurt), Andreas Binder (TC Bad Vilbel) und Per-Olow Kvibäck (TEVC Kronberg) spielten sich bis ins Halbfinale vor. Dort konnte leider die Partie Diergardt gegen Kvibäck wegen einer Verletzung des Kronbergers nicht gespielt werden. Im anderen Halbfinale deklassierte Marcus Göring seinen Kontrahenten Andreas Binder klar mit 6:1 und 6:1. Somit kam es zum Überraschungsfinale welches der Favorit Göring mit 6:0 und 6:3 gegen Torsten Diergardt sicher für sich entscheiden konnte.

 

Auch bei den Herren 60 gab es erfreulich viele Meldungen und tolles Tennis zu sehen. Für Aufsehen sorgte die hart umkämpfte Viertelfinal-Begegnung zwischen Hans-Peter Borngesser (TC 77 Riedstadt) und Eduard Schledt (TC Münster) welches der niedriger eingestufte Borngesser am Ende mit 1:6, 6: 3 und 6:0 für sich entscheiden konnte. Die übrigen drei Halbfinalteilnehmer waren die Nummer 1, 2 und 4 der Setzliste. Hier setzten sich jeweils die Favoriten durch. Klaus Schulze erreichte das Finale durch einen glatten Zweisatzsieg gegen Hans-Peter Borngesser. Günther Kießling, Nummer 1 im Tableau profitierte beim Stand von 3:4 im 3. Satz von einer verletzungsbedingten Aufgabe  seines Gegners Manfred Pütz vom FC Kalbach. Das interne Duell der beiden Vereinskollegen von Tennis 65 Eschborn entschied am Ende Klaus Schulz unerwartet klar mit 6:1 und 6:1 für sich.

 

Ein Klassefeld mit vielen alten Bekannten gab es auch bei der Konkurrenz der Herren 70.  Auch hier spielten sich die Favoriten – mit Ausnahme von Rupert von Plottnitz, der im Viertelfinale mit Joachim Bordt die 4 der Setzliste ausschaltete – bis in Halbfinale durch. Als erster erreichte Konrad Szalwicki vom TV Buchschlag mit einem 6:0 und 6:1 gegen Rupert von Plottnitz (TC Eschersheim) das Finale. Nach hartem Kampf folgte ihm mit Hellmuth Zajber (SF Seligenstadt) mit 6:4, 3:6 und 6:3 gegen Torsten Brabandt vom TC Zwingenberg ins Endspiel. Auch hier behielt Hellmuth Zajber nach umkämpften drei Sätzen die Oberhand und sichert sich somit den Hessenmeistertitel der Herren 70.

 

Bericht des Hessischen Tennisverbands

 

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